Vintage Schmuck – edle Metalle und echte Steine

Vintage Schmuck – edle Metalle und echte Steine

Wenn es um Vintage Schmuck geht, ist die Geschichte der vergangenen knapp 100 Jahre sehr wechselvoll. Es gab Zeiten, in denen die Damen üppigen Schmuck trugen und es gab Zeiten, wo Schmuck in jeglicher Art verpönt war. Vielfach galt Schmuck als dekadent, dann kam wieder ein Jahrzehnt, in dem der Schmuck nicht kostbar genug sein konnte. Wer heute auf der Suche nach Vintage Schmuck ist, wird nur noch wenige originale Schmuckstücke finden. Wenn der Vintage Schmuck echt sein soll, sind Juweliere eine gute Adresse.

Vintage Schmuck in schwierigen Zeiten

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In den 1920er Jahren war echter Schmuck selten. Die Damen, die ihn trugen, waren wohlhabend, die restliche Damenwelt trug preiswerten Modeschmuck, der allerdings üppig gestaltet war. Nach dem Ersten Weltkrieg waren kostbare Materialien wie Gold und Silber Mangelware und die Menschen wurden ermahnt, sparsam zu sein. Das ist mit ein Grund, warum Mehrzweckschmuck so modern war. Broschen hatten eine kleine Öse, um sie nach Bedarf auch als Anhänger an einer Kette tragen zu können. Trauerschmuck war in Mode und da die Goldschmiede und Juweliere keine edlen Metalle für die Schmuckherstellung hatten, war Eisen die Alternative. Der Vintage Schmuck der 1930er Jahre ist eine Fortsetzung der 1920er Jahre. Vor 80 Jahren war Bescheidenheit angesagt und beim Vintage Schmuck stand verhaltene Eleganz im Vordergrund.

Elegante Juwelen

Auf der einen Seite stehen die 1940er Jahre für den Krieg und für einen Mangel an Gold und Platin. Auf der anderen Seite arbeiten die Juweliere in diesem Jahrzehnt massige und auch glamouröse Schmuckstücke. Es herrscht ein Mangel an Diamanten, also verarbeiten die Juweliere schöne Halbedelsteine. Bevorzugt sind Steine in besonders kräftigen Farben, was den Schmuck protzig macht. Neben großen Cocktailringen ist auch Schmuck in etwas skurrilen und kompakten Formen im Trend. Dem Zeitgeist entspricht auch farbiges Gold, das je nach Legierung rose, gelb, grün oder grau schimmert. Platin, das noch zehn Jahren zuvor die Hauptrolle spielte, ist nicht mehr im Trend. Als die 1940er Jahre in die 1950er Jahre übergehen, kommen synthetische Edelsteine mehr und mehr in Mode.

Vintage Schmuck in der Nachkriegszeit

In den 1950er Jahren tragen die Damen den Schmuck der Großmutter. Gold ist wieder modern und Granate sind die beliebtesten Steine. Sie sind günstig, lassen sich einfach verarbeiten und funkeln im Lampenlicht schöner als jeder Diamant. Echter, sehr teurer Schmuck kommt wieder in Mode. Juweliere wie Tiffany und Cartier geben den Ton an, vor allem der legendäre „Panthère“ aus dem Hause Cartier sorgt für Furore. Der Panther, besetzt mit Diamanten und tiefgrünen Saphiren als Augen, gibt den Trend für ein ganzes Jahrzehnt vor. Am Ende der 1950er Jahre darf es gerne wieder üppig sein.

Fazit

Echter Schmuck, der aus der vergangenen Zeit stammt, ist sehr selten und falls es ihn gibt, dann ist er sehr teuer. Wer gerne Vintage Schmuck trägt, sollte auf schicken Modeschmuck zurückgreifen. Dieser Schmuck ist erschwinglich, er sieht gut aus und er ist Vintage. Auch die berühmten Schmuckstücke wie den „Panthère“ oder auch den juwelenbesetzten Flamingo, beide aus dem Hause Cartier, gibt es als Modeschmuck zum kleinen Preis. Zum Abendkleid sehen sie auch noch heute hervorragend aus.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / Artmim

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Redaktion

Hier schreibt Marion Ludwig aus der Redaktion von Kleidermarkt-Vintage.de
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